Treffpunkte

Schießstand

Am 28.10.1960 fand die Jahreshauptversammlung des Bezirksverbandes der Schützenbruderschaft im Gasthof Ackerschott, Kreuzberg, statt. Auf dieser Sitzung wurde der Wunsch nach einem eigenen Schießstand der Kreuzberger laut und es wurde verschieden über einen geeigneten Standort debattiert. Mit Paul Krämer wurde über einen Standort unterhalb des Sportplatzes verhandelt.

Folgende Mitglieder verpflichteten sich zu Leistungen am künftigen Schießstand: Paul Felder erstellt die Blenden, die Maurerarbeiten macht Josef Schüler, die elektrischen Arbeiten übernimmt Walter Raczkowiak, die Schwellen liefert Heinrich Köster.

Bereits 1 Jahr nach Gründung wird mit den Arbeiten am Hohlweg unterhalb des Sportplatzes für den Schießstand begonnen. Ein Pachtvertrag mit Josef Müllensieper für das Gelände wird geschlossen. Mit viel Eigenleistung werden die Erdarbeiten durchgeführt.

Am 21.01.1962 sind die Eigenmittel völlig erschöpft. Es wird weitere Hilfe zugesichert: Kies und Eisenmatten stellt Gustav Schroer, Zement spenden gemeinsam Erwin Müllensieper und Kurt Behley für die Decke. Türen und Fenster stiftet Paul Felder für den unteren Teil des Schießstandes. Walter Rigall will kostenlos verglasen. Für die Einschalung der Decke haben sich 8 Mann gemeldet.

Im November 1963 auf der Jahreshauptversammlung wird mehr Einsatz für die Weiterarbeit und Instandhaltung des Schießstandes gefordert. Am 04.04. 1965 wird auf einer außerordentlichen Versammlung beschlossen, die Bausteine zur weiteren Finanzierung des Schießstandes zu verkaufen. Diese Bausteine sollten zugleich Lose für die große Verlosung beim Schützenfest sein. Im August 1965 ist der Rohbau des Schießstandes fertiggestellt. Im August 1966 ist der Schießstand so weit fertiggestellt, dass die Einweihung vorgenommen werden konnte. Zur Abschlussfinanzierung und Bezahlung einiger Handwerkrechnungen erklärten sich einige Schützenbrüder bereit, dem Verein ein zinsloses Darlehen zu gewähren.

Am 12.04.2004 fand erstmals ein Dorfgemeinschaftspokalschießen statt. Eine Woche diente der Schießstand 14 Vereinen zu diesem Wettkampf. Dort wurde später auch die Siegerehrung vorgenommen.

Nach diesem Datum gab es weitere viele Pokalschießen, aber die Majestäten werden jetzt auf einem neuen Hochstand ausgeschossen. Der Schießstand dient zum Frühschoppen immer Sonntagsmorgens, dem Schießsport in der Woche und den Jungschützen für ihre Jahreshauptversammlungen und diversen anderen Schießsportwettkämpfen.

 

Schützenplatz / Hochstand

Der mobile Hochstand kam am 10.08. 2004 zum ersten Mal zum Einsatz. Dort bescherte er Uwe und Silke Stahlschmidt die Königswürde, Sebastian Meyer die Prinzenwürde und Christoph Selbach die Schülerprinzenwürde. Seit diesem Datum ist der Hochstand mit seinem kleinen Zelt davor nichtmehr wegzudenken und beschert vielen Besuchern besondere Einblicke auf den hängenden Vogel und die angespannten Schützen. Außerdem wird dort das Ehemaligenschießen ausgetragen.Passend zum Jubiläumsschützenfest 2010, wurde ein fester Hochstand auf dem Schützenplatz aufgebaut.

 

Festhalle (Mehrzweckhalle Kreuzberg)

Im Februar 2005 veranstalteten unsere Jungschützen zum ersten Mal die Karnevalsdisco „Kreuzberg bebt“ in der neuen Mehrzweckhalle. Am 04.06.2005 wurde die Einweihung vorgenommen, obwohl zuvor schon einige Feste darin stattgefunden hatten. Die Grundschule mit Schulleiterin Jutta Dörpingahus-Ehl eröffnete die Einweihung mit einem kleinen Zirkus. Es folgten Vorträge des Jugendorchesters, der Schützenkapelle, des Kirchenchores und des MGV-Kreuzberg. Bürgermeister Forsting leitete die offiziellen Reden ein und K.-J. Sassenbach ließ noch einmal den Bau Revue passieren und bedankte sich bei allen helfenden Kreuzbergern für ihren Einsatz zur Herstellung dieser Halle. Im August fand dann das erste Schützenfest in der Festhalle statt. Seither finden jedes Jahr zwei Discos der Jungschützen statt, die Schützenkapelle feierte 40-jähriges Bestehen und ein Jubiläumskonzert mit dem Luftwaffenmusikkorps2 aus Karlsruhe fand statt, sowie eben jedes Jahr das Schützenfest. Außerdem ist das alljährliche Oktoberfest der Feuerwehr nicht mehr aus der Halle wegzudenken.

 

Von Mering Heim

Das von-Mering-Heim wurde 1980/81 gebaut und es wurde im Sommer 2007 durch einen Trägerverein der Schützenbruderschaft übernommen. Seitdem ist auch der Messdienerraum aus dem Gebäude nichtmehr wegzudenken und wichtiger Bestandteil für manchen Geburtstag oder für manche WM-Party, auch für die Leiterrunde und etliche Gruppenstunden der Messdiener. Seit 2008 feiern die Jungschützen dort auch eine Silvesterparty. Das Gebäude hat sich im Laufe der Jahre für viele Vereine als würdig erwiesen und es wird oft für Geburtstage oder die ein oder andere Veranstaltung gemietet. Dort werden Jubiläen, „gemütliche Abende“, Dankesfeiern, Siegerehrungen und noch viel mehr durchgeführt. Um dies zu tun meldet man sich bei Stephan Nies, der hoffentlich noch Platz in dem ausgebuchten Kalender des Von Mering Heim findet, der sicher verstaut in seiner Blumenecke in Kreuzberg hängt.